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NiersRunners 2002 e.V.

Dresden, Vettelschloss und Viersen

Dresden

Bericht folgt von einem der Protagonisten!

Marathon

Evers, Klaus     M55 16 579 3:49:23

Hirt, Rüdiger     M50 56 664 3:55:48

Michels, Georg M45 115 779 4:03:26


HM

Leenen, Klaus  M50 47 853 1:43:48

 
Birkenstock  HM  Vettelschloss

Super Orga von Birkenstock, über 1.000 Läufer, Badelatschen und schönes
Laufshirt plus tolle Versorgung am Ziel mit Freibier, Obst und Wasser. Und
dies alles für 17,- €. Bei einer Tombola konnte man eine Reise Nach New
York zum Marathon 2009 gewinnen. Leider habe ich -trotz eines Loses- nicht
gewonnen.

Die Strecke ist super, ca. 90 % Waldboden, für mich anspruchsvoll, da
viele Steigungen.

Ich wollte mit Joachim laufen, der allerdings wegen Wettkampfsperre nicht
antreten konnte. Also machte ich mich allein auf den Weg nach
Vettelschloss. Da ich die Gegebenheiten aus dem letzten Jahr kannte, war
die Anfahrt und das Parken kein Problem. Alleine ist trotzdem doof.

Nach dem Startschuss geht es die ersten km ziemlich moderat los und
eigentlich nur bergab. Aber dann, kleine aber lange Steigungen (2.300m auf
ca. 55 Höhenmeter).

Es laufen ja Menschen, man glaubt es nicht. Ich habe bspw. Adriano
Celentano zu seinen besten Zeiten eingeholt, der Hammer. Männer mit x
Beinen, die mich überholen, wo ich dann denke, wie kann der gehen,
geschweige denn laufen und auch noch schneller als ICH. Das frustet. Bei
km 13/14 merkte ich, das wird heute nix. Schon mit Schmerzen in den
Archillessehnen gestartet, total kaputt und fertig. Als ich bei km 19
meine Bestzeit schon hatte, habe ich es ruhig angehen lassen  und mit
02:05:17 in´s Ziel gestolpert. Ich war so im Ar... . Das Weizenbier tat
auch nicht gut.

Total fertig und geschworen, nie für Marathon zu trainieren, war ich dann
irgendwann zu Hause --- aber glücklich. Nie einen Marathon.

PS: Am 02.11. laufe ich mit Joachim den Adler Lauf in Bottrop --  25 km,
bis zum Marathon fehlen dann nur noch 17.

Artikel von Thomas


Viersen

"Rund um den Bismarckturm"

am Samstag habe ich mich  auf den Weg gemacht, um am Viersener Herbstwaldlauf teilzunehmen.
Wie der Name schon sagt, verlief die Laufstrecke komplett durch den herbstlichen Wald bei den
Süchtelner Höhen.
Eigentlich wollte ich vor dem NY-Marathon nochmals meinen Trainingszustand mit einer schnellen
Zeit testen. Aber wer die Süchtelner Höhen kennt, (war mir bis dahin kein so richtiger Begriff), wäre
hier bestimmt nicht gelaufen. Es sei denn man weiß, wie hügelig die Strecke ist mit einem Anstieg von
25 Höhenmeter auf ca. 400m Laufstrecke. Und das drei mal.
Das schöne Wetter, ca. 13 Grad, ließ auch die mehr als geringe Zuschauerzahl vergessen.
Im Stadion kam auch keine so richtige Begeisterung auf, zumal es keinen Moderator gab sondern
einen Sprecher, der aus seiner Sprecherkabine die Platzierungen nach dem Lauf herunterleierte.

Insgesamt bin ich jedoch mit meiner Zeit von 48:20 sehr zufrieden, zumal ich das erste mal 1.meiner
Altersklasse wurde. (1. von 5 AK55, 21. von 58 insgesamt).
Artikel von Fritz Wick